Die Hilfe zur Selbsthilfe
"Für eine Handvoll Reis" betitelt das Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die wirtschaftliche Lage von Familien im peripheren Bangladesch nachhaltig zu verbessern. Zweck ist es, mittellose Familien nicht nur in finanzieller Hinsicht zu unterstützen und sie auf die Eigenversorgung und Subsistenz vorzubereiten, damit jene in Zukunft ganz ohne die monetäre Hilfe von außen auskommen können.
Viele Familien in Bangladesch leben unterhalb der Armutsgrenze. Ihnen steht weniger als 1 USD(~0,80€) pro Tag zur Verfügung. Die Folge sind oft Unterernährung, Obdachlosigkeit und Krankheit. Gerade diesen Familien will Asha helfen. Das Projekt unterstützt Familien, welche noch bis vor Kurzem obdachlos waren. Jede Familie - ob alleinstehende Mütter mit ihren Kindern oder Menschen, die als Tagelöhner arbeiten - erhält 100 Euro als Startkapital, die den Grundstein für eine menschen- würdige Existenz legen sollen.
Mit zehn Hühnern und einer Ziege im Wert dieser "Mikro-Spende" kann beispielsweise ein kleines Gewerbe in der Tierzucht betrieben werden, um den Unterhalt der Familie zu sichern. Außerdem steht dem Projekt ein Weiher zur Fischzucht zur Verfügung, sodass auch Fisch auf dem örtlichen Markt verkauft werden kann. Die Familien sollen unter Anleitung freiwilliger Helfer vor Ort lernen, sich einen eigenen Betrieb aufzubauen. Diese Starthilfe soll einen Stein ins Rollen bringen, damit der Tierbestand der Zucht auch künftig wächst und Familien wortwörtlich dauerhaft davon "zehren" können.